Schicksal

 

 

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Schicksal 

Vor langer langer Zeit lebte einmal ein Mann. Er war arm und seine Familie bestand aus 3 Kindern. Eines Tages sagte er zu dem ältesten, der Jakob hieß, :" Weißt du was ? Du gehst jetzt in die Stadt und suchst dir dort einen Job! Wenn du in drei Tagen keinen gefunden hast kommst du wieder zurück!" Da nahm Jakob seine sieben Sachen und zog fort. Aber er ging nicht in Richtung Stadt, nein er lief in den Wald. Dort wollte er die Waldfee um Rat fragen. Nach einiger Zeit kam er an einen Fluss. Er machte Halt um etwas zu trinken. Da sagte eine Stimme:" Trinke nicht von diesem Wasser, denn es ist vergiftet! " " Wer sagt das? Keiner kam mir etwas befehlen. " Als keine Antwort kam trank er einen Schluck. Es schmeckte köstlich und er trank bis er fast platzte. Als er sich wieder auf den Weg machen wollte bemerkte er, dass er kaum noch gerade stehen konnte. Nach einigen Schritten fiel er tot um.

Drei Tage vergingen und der Vater wunderte sich dass sein Sohn nicht kam." Dann wird er wohl," sagte er zu sich," eine Arbeit gefunden haben." Nun rief er den zweitältesten Sohn herbei und sagte zu ihm das selbe wie zu seinem Bruder. Also machte sich Ken, so hieß er, auf den Weg. Aber auch er lief nicht in die Stadt, sondern in den Wald. Er wollte den Kobold um Rat fragen. Da kam er an einen Baum. Der war so voll mit Früchten, dass Ken sich hungrig darüber hermachen wollte. Da sagte eine Stimme zu ihm:" Esse nichts von diesen Früchten, denn sie sind vergiftet!" " Wer sagt das? Niemand kann mir sagen, was ich essen darf und was nicht!" Als keine Antwort kam aß er soviel er nur konnte. Als er sich kugelrund gegessen hatte wollte er weiter. Aber sein Kopf wurde so schwer, dass er ihm bis auf den Boden hing. Nach einigen Schritten starb auch er.

Daheim wurde der jüngste Sohn, Philipp, ungeduldig, denn es war unmöglich in der Stadt eine Arbeit zu finden. Nun waren schon 7 Tage vergangen und keiner seiner Brüder war zurück gekommen. Da machte er sich auf und suchte seine Brüder. Als er aber in die Stadt kam hatte keiner die beiden gesehen. Auf einmal wurde ihm klar, dass die Brüder wahrscheinlich in den Wald gegangen waren um die Waldfee und den Kobold um Rat zu fragen. Da machte er sich schleunigst auf den Weg, denn er wusste, dass die Waldfee und der Kobold böse Gesellen waren. Als er im Wald ankam, sah er schon von weitem Jakob tot im Grase liegen. Schnell lief er weiter und bald sah er auch Ken im Grase liegen. Da hörte er eine Stimme:" Deine Brüder sind tot! Was willst du hier? " Ich möchte wissen wer sie umgebracht hat!", rief Philipp mutig in den Wald. " Keiner hat sie umgebracht. Sie haben vergiftete Sachen zu sich genommen!" " Und was kann ich nun tun?" " Ha ha ha "  Betrübt ging Philipp weiter in den Wald hinein. Es wurde schon dunkel und weit und breit war kein Haus zu sehen. Doch da sah er einen kleinen Lichtpunk hin und her fliegen. Es war ein Glühwurm. Philipp folgte ihm. Warum konnte er nicht sagen. Jedenfalls führte das kleine Tierchen ihn zu einer Hütte. Eine alte Frau stand im Türrahmen und rief ihm entgegen: " Komm her mein Junge, ich habe schon auf dich gewartet!" Philipp folgte ihren Worten und trat ein. Drinnen saßen zu seinem Erstaunen Lauter Leichen. Ihm schauderte, doch das ließ er sich nicht anmerken. Die Frau fragte ihn, ob er auch seine Brüder erkenne? Philipp zeigte auf zwei in der Mitte und die Frau deutete ihm sich zu setzen. Sie sagte, dass es nicht so einfach wäre sie zu erwecken, denn sie seien an Ungehorsam gestorben. " Ich will alles tun was sie verlangen!" versicherte er ihr. " Gut, dann bringe mir eine Frucht an der dein einer Bruder gestorben ist und einen Becher voll Wasser, an dem dein anderer Bruder gestorben ist." Sie gab ihm einen Becher und einen Sack und Philipp machte sich auf. Der Baum war schnell gefunden und der Fluss auch. Nach ca. 2 Stunden kam er wieder bei der Frau an. Sie nahm die Sachen entgegen und murmelte eine Zauberformel. Auf einmal war sie verschwunden und an ihrer Stelle war ein Stein. Auf dem Stein saßen seine Brüder, beide wohlauf und Ken sagte:" Danke Philipp dass du uns befreit hast!" Nachdem sich die Brüder noch die ganze Hütte angesehen hatten nahmen sie ein Bündel mit der Aufschrift: Wunderbündel und einen Korb voll Essen mit. Auf dem Heimweg erzählte jeder dem anderen seine Geschichte. Jakob fand heraus was es mit dem Wunderbündel auf sich hatte. Man konnte etwas hineintun und schütteln. Danach hatte man das doppelte davon. Auch der Korb war besonders. Man konnte aus ihm essen soviel man wollte, er wurde nie leer. Und sie lernten wie damit umzugehen war.

Daheim freute sich der Vater riesig über die Rückkehr seiner Söhne. Denn nun an mussten sie nie mehr Not leiden.

Geht es uns nicht genauso? Wir sündigen. Wir tun Böses. Werden versucht, wie Eva von der Schlange. Und wir müssen dafür bezahlen. Nein, das müssen wir nicht mehr. Denn einst kam einer, der hat für uns alles getan, um uns zu erlösen. Er kam auf die Welt, suchte die, die verloren waren und tat was möglich war, um sie zu finden und von der Sünde zu befreien. Jesus. Er starb für uns. Folgen wir ihm führt er uns nach Hause. Und Gott, der Vater im Himmel freut sich riesig über jeden der Heim kommt und zurückkehrt durch Jesus. Bei ihm sind wir geborgen und sicher, haben alles was wir brauchen. Gott gibt uns alles das, was wir benötigen in Jesus Christus unserm Herrn.

Copyright by Christine