Schule

 

 

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Kommt dir bei dem Gedanken Schule *buhuuuu* auch immer gleichzeitig der Gedanke „Sport ist Mord“ oder „Tod den Lehrern“ auf? Keine Angst, das ist so ziemlich normal, glaube ich *grins über beide Ohren*. Bei mir jedenfalls. Und da ich mich zur Mehrheit der Schüler in unserer Schule zähle, und da ich glaube, dass ich eine nach außen vertretbare Meinung vertrete, klingt komisch vertretbare Meinung vertrete, na ja egal, also deshalb glaube ich - zur Mehrheit gehöre ich auf jeden Fall, denn ich bin einer von 782, die sich jeden Tag in dieses Schulgebäude schleppen und mit sich ihren Schulranzen. Schulranzen sind heutzutage sowieso viel zu schwer, man sollte jedes Buch in doppelter Ausgabe bekommen, eins für in der Schule und eins für zu Hause, dann würde man sich nicht so den Rücken verderben und nicht schon mit 81 im Rollstuhl sitzen, oder dann mit 89 im Bett liegen, also nicht nur in der Nacht sondern auch zu den Zeiten wo normalerweise keiner im Bett liegt, außer die auf der anderen Seite der Welt, also wo unsereins oder zweins eigentlich wach ist *Luft hol*, außer man hat Nachtdienst im Krankenhaus und muss deshalb am Tag schlafen, also zu der Zeit, ich meine damit den Tag, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang oder länger oder kürzer, je nach Biorhythmus verschieden. Wer will da schon schlafen? Die 89-jährigen, die nichts anderes können als im Bett liegen vielleicht, weil sie in ihrer Schulzeit zu schwere Schulranzen, oder –ränzen? tragen mussten und sich deshalb das Kreuz, nicht das an der Wand jedes Klassenzimmers, sondern ihren Rücken, ihren Rücken, ihren Rücken. Verrenkt? Nein. Verzogen? Nein. Egal.

Ich bin etwas vom Thema abgekommen, eigentlich wollte ich sagen, dass dem, was ich schreibe jeder anderen Durchschnittsschüler mir sofort ohne zu zögern zustimmen würde, ausgenommen die Elite der Schule *zu Nachbar schau und grinzzzz* (keine indirekte Anspielung auf irgendjemanden, nein, ich will nur mal grunzzätzlich sagen, dass es Lehrer gibt die die deutsche Sprache auf etwas sonderbare Art und Weise zu nutzen wissen und auch nutzen, alles ohne Namen versteht sich, also schon mit Namen, aber ich will jetzt keine nennen, im Gegensatz zu den Lehrern, die ständig irgendwelche Namen nennen und diese armen *grunzgrunz*, ihr wisst schon wer, müssen dann womöglich dem Lehrer, oder sollte ich sagen dem Individuum?, Rede und Antwort stehen - manchmal auch im Sitzen.). Um nicht vom interessanten Thema der Klammer abzukommen: Lehrer sind Individuen. Da kann man sagen was man will. Lehrer sind nett, Lehrer sind streng, Lehrer sind groß, blond und braunäugig, Lehrer haben keine Kinder – egal. Lehrer sind Individuen. Punkt. Will jemand daran rütteln? Haha, geht ja gar nicht! (Die Pizzawerbung: Geht ja wohl! spar ich mir jetzt, kennt doch eh jeder.) Schon mal versucht an einem Satz zu rütteln? Man kann an Tischen rütteln oder an Menschen. Jaja, nicht an einer Aussage. Ich jedenfalls nicht.

Um noch einmal auf den Schüler zurückzukommen: eine Umfrage unter Schülern über die Beliebtheit der Pause kam ein ganz erstaunliches Ergebnis heraus: Lediglich zwei bis drei Schüler (das bis wegen Unleserlichkeit der Schrift) fanden die Pause nervig, und das auch nur, weil sie dafür ihre Nachbartrietzundärgeraktion stoppen mussten, weil sie ständig wieder kommt und Wiederholungen langweilig sind (Ich frage mich, ob sie Kommissar Rex auch langweilig finden) und weil sie sich ihrer Meinung nach sowieso nicht lohnt, da sie viel zu kurz ist. Etwas zweideutig diese Aussagen. Ein Schüler enthielt sich der Umfrage mit der Begründung er schlafe sowieso immer, ob es da Pausen gibt oder nicht mache ihm nichts aus, da er diese, wie den ganzen anderen Unterricht auch, verschlafe (man beachte die indirekte Rede!!). Die Mehrheit der Schüler hat jedoch die Ansicht die Pausen seien beliebte Unterbrechungen des Unterrichts und geeignet zum Lernen, Essen und Hausaufgaben abschreiben, vorrausgesetzt man findet eine Ecke wo keiner der eigentlich Aufsicht führenden Lehrer hinkommt (es gibt schon einige, die ich aber aus Schutzgründen nicht verraten werde). Zum Aufsklogehen werden sie seltener benutzt, dazu seien ja die Stunden da, so eine Schülerin auf meine Frage.

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