Die Natur

 

 

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Die Natur 

Ich wünsche mir, wieder unter blühenden Apfelbäumen zu liegen, mitten auf einer Streuobstwiese. Um mich herum fallen die Blüten auf den Boden und alles riecht nach Frühling. Die Sonne wärmt mich. Das Gras ist weich, vor kurzem erst gemäht, so dass auch noch der Duft von Gras in der Luft liegt. Unter und zwischen dem Gras wächst dunkelgrünes Moos. Hoch oben am klaren, blauen Himmel zieht ein Bussard seine Kreise, und weiter unten fliegen kleinere Vögel auf der Suche nach Insekten. In dem Baum über mir, ist ein Nest mit jungen Spatzen, die nach Essen rufen. Einige Vögel sitzen auf den starken Ästen der Apfelbäume und singen, als ob sie nichts auf der Welt trüben könne. Alle sind sorglos, keiner fragt was morgen wird. Es geht ein leichter Wind, die Sonne scheint und es ist gerade so warm, dass man noch einen Pullover braucht. Die Wiese liegt leicht am Hang, umgeben von allerlei Blumen, blaue, weiße, gelbe, rote und lilane. Ich kann über eine Landschaft von Feldern sehen. Sonnengelbe Rapsfelder, grüne unreife Weizenfelder, kleine Maisfelder und dazwischen ungeteerte Feldwege, an deren Ränder seltene Blumen ihre Pracht entfalten. Irgendwo pflügt ein Bauer sein Feld. Ich liege nur da, schaue verträumt in den Himmel, mal lasse ich meinen Blick wandern, oder ich schließe ganz einfach die Augen. Dann nehme ich all diese wunderbaren Dinge der Natur in mir auf, um sie nicht zu vergessen. In der Nähe ist ein Wald, und ab und zu hoppeln Hasen von dort über die Felder. Ich wünsche mir, dass so ein Tag nie zu Ende geht. Doch dann geht die Sonne unter. Sie taucht mit ihren Strahlen alles in eine rötliche Farbe. Die Felder beginnen zu leuchten, und die Schatten der Bäume werden so lang, dass sie beinahe den Wald berühren. Die Vögel hören auf zu singen, und es wird ganz plötzlich still. Still und kalt. Es beginnt zu dämmern, ich stehe auf und mache mich auf den Heimweg in Richtung Osten, wo am nächsten Tag die Sonne wieder aufgehen wird, um einen neuen Tag zu begrüßen.

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